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Die Straßen seit Mexiko sind autobahnähnlich ausgebaut und gebührenpflichtig. Man sollte glauben, dass solche vierspurigen Straßen sicherer sind, doch die Fahrweise der Lkws macht diesen Vorteil zunichte. Bergab rasen sie mit über 110 km/h und überholen alles. Bergauf aber kriechen sie und verursachen Staus. So ungebremst zu fahren verursacht viele Unfälle, wie wir immer wieder feststellen konnten. Immer ein Reittier dabei Schon weit vor der Stadt Tequila war es nicht mehr zu verheimlichen, welcher Industriezweig hier das Leben bestimmt: Die Tequilaherstellung.

In der Stadt gibt es viele Geschäfte, in denen man Brennanlagen kaufen von klein für den Privatgebrauch bis groß. Wir lernten zunächst die fünf Kriterien kennen, nach denen sich in Mexiko eine Farm Hazienda nennen darf. Es muss vorhanden sein 1. eine Kapelle, 2. ein Herrensitz, 3. Tiere, 4. Arbeiterwohnungen, 5. es muss etwas produziert werden. Die Kapelle der Hazienda Heradura

Zur Tequila-Produktion wird das Auch das Beschicken der Öfen, in denen die Ananasse 26 Stunden mit 100° heißem Wasserdampf gekocht werden, ist heute noch reine Handarbeit. Danach läuft alles, wie bei anderen Destillationen auch.



Mexiko: San Miguel de Allende, Tequilabrennerei Hazienda Herradura, San Blas

08.05. - 12.05.2010

Der Reiseführer war überschwänglich. Wir wurden nicht enttäuscht. Die Stadt hat ihren mittelalterlichen Charme bewahren können. 1542 wurde die Stadt von einem Franziskaner-Mönchen gegründet und dass wohl alle Orden hierher kommen waren, davon zeugen eine Menge Kirchen.

Die Hazienda Herradura, eine der traditionsreichen Tequilafabriken um die Stadt Tequila.

Am Meer in San Blas