Das Roadbook versprach eine grandiose Strecke durch den Sinai, so dass wir früh aufbrachen, um sie auch gebührend genießen zu können. Die Straße stieg stetig auf 900 m an. Die grauen Basalt- und Sandsteinberge wichen hellem Sandstein.
|
In dichtem Verkehr ging
durch Kairo nach Gizeh zu unsererm Stellplatz. Hinter dem Häusermeer
tauchten aus dem Dunst die Pyramiden auf.
|
Kairo geht nahtlos über
in die Stadt 6. Oktober, die erst vor 20 Jahren gebaut wurde. Dann wurden
die Häuser spärlicher, nur noch einzelne Hotelanlagen versuchten,
dem Sand etwas von seinem Gebiet zu entreißen. Dann hatte uns
die Wüste verschluckt...
|
Luxor hat 422.000 Einwohner
(2005), zur Blütezeit im neuen Reich (1570-1070 v. Chr.) waren
es 1 Million Einwohner. Aber den Charme einer pulsierenden Stadt hat
sie sich bewahrt.
|
Assuan liegt ungefähr
900 km südlich von Kairo. Der Ort wurde wegen seines trockenen Klimas
schon im vorigen Jahrhundert als Winterkurort geschätzt. Hier wohnen
vor allem Nubier, die eine dunklere Hautfarbe als die arabischen Ägypter
haben. Der koloniale Geist schwebt noch über Assuan, bezaubernd am ersten
Katarakt gelegen bietet sie Gelegenheit zur Entspannung bei angenehmen,
trockenen Winterklima.
|
Ich sollte mein
Ziel unserer Reise erreichen. 48 Jahre, seit ich mit Spannung der Umsetzung
des Tempels verfolgte, war es nun soweit: Ich sollte Abu Simbel sehen!
|
|
Den Konvoi von Safaga
nach Kairo verließen wir auf ungefähr halber Strecke und bogen links
zum Pauluskloster ab. Den hinterher fahrenden Polizeiwagen kümmerte
das nicht. Es ging 12 km in die Berge. Ein Tor mit Posten hieß uns auf
dem Gelände des Klosters willkommen.
Ägypten verabschiedete
uns stilgerecht mit einem Sandsturm, der uns förmlich aus dem Land herauspustete
...
|